In aller Munde – Eiweiß und der Säure-Basenhaushalt

Vor allem bei SportlerInnen und Abnehmwilligen ist in letzter Zeit der Hype um das Eiweiß wieder da. Sei es zum Muskelaufbau oder der kcal-Reduktion (Eiweiß liefert bekanntlich weniger kcal als Kohlenhydrate oder Fett)

Nach den Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung sollten die Hauptnährstoffe unserer Nahrung in einem bestimmten Verhältnis zugeführt werden:
Kohlenhydrate 50%
Fett 30-35%
Eiweiß 15%

Fest steht aber, dass unsere westliche Ernährungsweise mit einer zu hohen Zufuhr an tierischen Eiweiß einhergeht und das zu Lasten der basenbildenden Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Über längere Zeit wird der Körper also übersäuert. Dies kann vor allem im Alter (Von einem alten Menschen sprechen wir übrigens bereits schon ab dem Alter von 40 Jahren!!!) zu Problemen führen, da die Altersniere weniger Säuren abbauen kann.

Folgen wären ua. Störungen im Knochenstoffwechsel und damit verbundenem Osteoporose-Risiko, Störungen im Muskelaufbau, Entstehung von Nierensteinen oder der negative Einfluss auf den Blutdruck.

Ein praktisches Beispiel zur Veranschaulichung:  200 g Rindfleisch liefern eine Säuremenge, für deren Ausgleich 400 g Karfiol oder 1,6 kg frische Erbsen notwendig sind.

Sie sind auch ein Fleischtiger? Dann lassen Sie uns mal über Ihre Gesundheit reden!

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